Archiv für den Tag: 1. November 2007

Berlin 21. Teil – im Dreieck von New York, Atlantic City und Philadelphia

6.149 Einwohnern tummeln sich in der Ortschaft Berlin in New Jersey. Die ersten Siedler kamen im Jahr 1714. Einst nannte sich das Dorf “Long-A-Coming”, weil es für die indianische Bevölkerung auf dem Weg vom Fluss zum Meer lag. Das durchschnittliche Einkommen pro Haushalt liegt bei ca. 60.286 Dollars im Jahr und damit weist der Ort einen 3,5%-igen Anteil der Bevölkerung auf, die unter der Armutsgrenze leben (zum Vergleich: in Deutschland galten im Jahr 2005 13,5 Prozent der Bevölkerung als in relativer Armut lebend). Na, denen im kleinen Berlin geht´s ja gut!
Und wer sich das mal genau anschauen will, für den haben wir auch einen Berlin Plaza Hotel Tipp für eine Unterkunft (eigentlich die einzige, die wir finden konnten):
Das Holiday Inn Express. Liegt an der 311 S Route 73, T: +001 +856 7677711, eine Website gibt es leider nicht.

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Ein Fest für alle – eben aller Heiligen

Allerheiligen ist am 1. November, einen Tag nach Halloween, einen Tag nach dem Reformationstag. Eigentlich ist Allerheiligen eine ganz pragmatische Angelegenheit: da es zu viele Heilige gibt, gedenkt man allen gesammelt am 1. November (erinnert mich an die kürzliche Massenheiligsprechung im Vatikan) und damit es sich auch so richtig lohnt, soll man sich gleich noch allen Verstorbenen erinnern. Also ab auf den Friedhof. Davon gibt es in Berlin wirklich schön angelegte, die einen Ausflug lohnen.
Zum Bespiel der Friedhof in der Großgörschenstraße in Berlin-Schöneberg. Hier haben die Märchenonkel, die Gebrüder Grimm ihre Ehrengräber zusammen mit Rudolf Vorchow, dem Arzt oder Adolph Diesterweg, dem Schulreformer.

Und nach dem Spaziergang ab zum Italiener um die Ecke, den Berg hoch in die Hochkirchstraße, zum Café AROMA, Hochkrichstraße 8, 10829 Berlin, T: 030/ 7825821 (Reservierung empfohlen).
Oder doch besser ins Restaurant Knese?!