Archiv für den Tag: 8. November 2007

Russland gleich um die Ecke

Väterchen Frost hat sich schon so manche Nacht eingeschlichen und die Gedanken, dass es hier bald so kalt ist wie in Sibirien lässt einen erschauern und die Heizungen höher drehen. Dabei ist Russland so nah. Gleich um die Ecke in Potsdam kann man russische Luft schnuppern und da ist es auch noch nicht sibirisch kalt: In der Russischen Kolonie Alexandrowka, wo in der Nr. 8 sogar der Oberbürgermeister von Potsdam wohnt. Und wenn´s der Spaziergang so richtig russisch deftig enden soll, dann besuchen Sie doch die Russische Teestube in der Russischen Kolonie 1, in 14469 Potsdam.

Das Foto stammt von der Website des Bauherren und Stiftungsgründers Dr. Hermann H. A. Kremer und wurde mit freundlicher Genehmigung für den Weblog zur Verfügung gestellt.

Berlin 22. Teil – Berlin auf 92 Seiten

Die Geschichte Berlins auf 92 Seiten zusammengefasst, nicht etwa für die Hauptstadt, sondern für das Berlin in Vermont in den USA. Die historische Gesellschaft von Berlin (Vermont) hat ganze Arbeit geleistet.
Größere Kartenansicht
Gegründet wurde das Vermonter Berlin am 8. Juni 1763 auf dem 44,21 N und 72,5764 W Längen- und Breitengrad. Heute leben ungefähr 3000 Einwohner in diesem kleinen Ort, direkt an Route 89, der Vietnam Veteranen Road.
Für die Berlin-Besucher hat das Berlin Plaza einen Hotel Tipp:
Das Capitol Plaza unweit Berlins, in Montpelier.

Bildungschancen und Elternrecht

Von George Turner.

Es gibt gute Gründe, den Eltern die Entscheidung darüber zu belassen, ob sie ihre Kinder in Krippen bzw. Kindertagesstätten geben oder sie ausschließlich zu Hause erziehen. Entscheiden sie sich für das letztere, ist es konsequent, ihnen ein Betreuungsgeld zukommen zu lassen.
Bei der Diskussion, welches das richtige Grundmodell ist, geht es nicht nur darum, dass Eltern, meistens sind es die Mütter, weiter ihren Beruf ausüben können. Ein Argument für den Ausbau von Einrichtungen für Kinder im vorschulischen Alter ist auch das Erfordernis, vor allem Kindern aus sog. bildungsfernen Schichten, aus sozial problematischen und aus Migrantenfamilien bessere Chancen zu eröffnen, besonders durch Förderung der Sprachkompetenz. Gerade bei Kindern aus einem sozial schwierigen Umfeld, aber auch bei Familien, die den Nutzen solcher Angebote nicht einsehen (wollen), ist die Gefahr gegeben, dass sie sich für die elterliche Betreuung entscheiden, damit sie die entsprechenden Beträge erhalten, ohne sie im Interesse der Kinder zu verwenden. Continue reading “Bildungschancen und Elternrecht” »