Sie waren sich alle einig

Am gestrigen Abend, am 19. November lud dotberlin zu einem medienpolitischen Abend in die IHK Berlin ein. Unter dem Thema „Was das lokale Internet für Berlin und die Berliner bedeutet“ stellten die unterschiedlichen Branchen die Vorteile der Lokal-Domain vor. Auf dem Podium saßen die Lokal-Matadoren der Stadt: Jürgen Wittke vom Landesinnungsverbandes Berlin-Brandenburg, Stefan Legner von der Strato AG, Manfred B. Geisler vom Marketing-Club Berlin, Susanne Engel-Förster vom Branchen-Fernsprechbuch-Verlag GmbH sowie Frank Hägele vom Berlin Plaza Hotel. In einem waren sich alle einig: Eine Top-Level-Domain mit dem direkten lokalen Bezug bedeutet für die meisten Unternehmen eine Verkürzung des Domainnamens (aus www.plazahotel-berlin.de wird www.plaza.berlin), was bewirkt, dass eine intuitive Suche in den Suchmaschinen erleichtert wird. “Berlin hat durch die Einführung der Top-Level-Domain .berlin die Chance eine Vorreiterrolle im internationalen Stadtmarketing einzunehmen und die erste Stadt der Welt mit lokalem Verweis zu werden, das vor den Metropolen wie New York, Paris, London und Tokio“, so Frank Hägele.
Der Werbeeffekt tritt bei Einführung der Top-Level-Domain eh ganz von selbst ein, ohne, dass Etats und Budgets für Werbekampagnen ausgegeben werden müssten. Warum die Stadt Berlin hier nicht “Hurrah!” schreit, bleibt der Autorin dieses Artikels unerklärlich.

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