TAG GEGEN LÄRM – 16. April 2008

INTERNATIONAL NOISE AWARENESS DAY

Zum Internationalen Tag gegen Lärm haben Experten vor zunehmenden Schäden durch lauten Verkehr, Industrieanlagen oder Musik gewarnt.
Der Lärm werde immer stärker und führe nach wie vor zu irreversiblen Schäden, und der volkswirtschaftliche Schaden dadurch betrage jährlich 200 Millionen Euro.
Jeder sechste Deutsche leide unter Dauerschallpegeln von über 65 Dezibel aufgrund von Straßenlärm, der Lärmquelle Nummer eins. Mehrere hunderttausend Menschen seien überdies durch Fluglärm gesundheitlich gefährdet.

Die „gravierenden Daten“ zeigten auch, daß 14 Prozent aller Deutschen schwerhörig seien und drei Prozent an Tinnitus litten, mit steigender Tendenz. „Davon sind immer mehr Kinder betroffen“, warnte die Professorin der Technischen Universität Berlin. Zwar seien Geräte und Maschinen wie Flugzeuge und Autos leiser geworden, doch gebe es davon mehr und diese seien auch häufiger in Betrieb.

In Berlin zuständig für die Lärmbekämpfung ist die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Dort zu finden sind Strategische Lärmkarten, Lärmaktionspläne und ein Aufruf für eine Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung. Für die, die einen ruhigen Platz suchen, gibt es aber auch noch Hinweise
zur Berliner Vegetation, über wertvolle Flächen für Flora und Fauna, Alters- und Bestandesstruktur der Wälder, eine Bilanzierung des Brutvogelbestandes, Natur- und Landschaftsschutzgebiete und Grundwasserabhängige Ökosysteme in Berlin und Umgebung.

Mehr: > Senatsverwaltung Bereich Umwelt

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