Archiv für den Tag: 25. Juli 2008

Tierpatenschaften im Zoo Berlin

Flossen, Federn und Familie
Berlin Plaza und Hotel Astoria übernehmen Tierpatenschaften im Zoo Berlin

Die Überreichung der Tierpatenschaften-Urkunden durch Dr. Rudolf Reinhard des Zoo Berlin an Frank Hägele fand am 24.07.2008 statt.

Molly heißt das neue Patenkind des Berlin Plaza Hotels und ist ein Seehundweibchen Mollydes Zoo Berlin.

Das zweite Patenkind des Hotel Astorias in der Berliner Fasanenstraße
ist ein Palawan Pfaufasan
ebenfalls aus dem Zoo Berlin und obwohl er namenlos ist, ist er etwas ganz Besonderes. Lebensraum sind die tropischen Wälder auf der philippinischen Insel Palawan, daher stammt auch der Name dieser schönen Tiere, wobei vor allem die Männchen wegen ihrer grün-türkisen Farbenpracht und ihrer besonderen Zeichnung der „Augen“ auf den Schwanzfedern auffallen. Der Fasan

Die beiden Tiere könnten unterschiedlicher nicht sein.
Denn Molly und ihre Artgenossen lieben es eher kühl. Ihr natürlicher Lebensraum ist die Nordsee und das Wattenmeer. Auch sie sind bedingt durch Umweltgifte und Verringerung ihrer Nahrungsgrundlage durch Überfischung des Hering- und Makrelenbestandes stark bedroht.

Grund genug also für Frank Hägele, Geschäftsführer der beiden Hotels Berlin Plaza und Astoria durch eine Tierpatenschaft auch auf solche Tiere aufmerksam zu machen, die sonst nicht oder weniger im Blick der Öffentlichkeit sind, aber vom Aussterben bedroht sind.
„Der Zoo Berlin ist spätestens seit Knut bei unseren Gästen der Renner. Und da es von beiden Hotels aus fußläufig zum Zoo Berlin ist, haben wir uns statt anderer Sponsoringaktivitäten für diese sinnvolle Tierpatenschaft entschlossen und haben gerade solche Tiere ausgewählt, die neben den Publikumslieblingen ebenfalls Aufmerksamkeit gebrauchen können“, so Hägele.

Die beiden Privathotels Berlin Plaza und Astoria gehören zu den ersten Häusern in der City West rechts und links vom Kurfürstendamm und sind seit jeher nicht nur durch ihre unmittelbare Nähe dem Zoo Berlin sehr verbunden.
Um diese Verbundenheit deutlich zu machen und zu festigen, übernehmen nun die beiden Hotels die Tierpatenschaften.
Grund genug auch den Hotelgästen diese Berliner Attraktion in Form eines besonderen Arrangements zu bieten.
Das Sommer-Zoo-Arrangement umfasst die folgenden Leistungen:
Drei Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbuffet samt Eintrittskarten und ausführlichem Führer für den Zoo (ab 99 €/Pers. im DZ je nach Kontingent), und buchbar direkt über die Internetseite: www.plazahotel.de)

Das Team des Berlin Plaza und das Hotel Astoria sind stolz auf den neuen Zuwachs ihrer Hotelfamilie und wünschen ihren Gästen einen unvergesslichen Berlin-Aufenthalt und viel Vergnügen im Zoo Berlin!

Obama in Berlin

200.000 an der Siegessäule und das Berlin Plaza Hotel mittendrin 2 Wochen lang gab es in den Berliner Tageszeitungen nur ein Thema : Obama kommt nach Berlin. Der Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei der USA besucht Berlin und möchte den alten Zauber wieder erwecken, den John F. Kennedy in den 60er Jahren verbreitet hat und der auch heute noch, nach 40 Jahren , häufig zitiert wird und die Menschen träumen lässt von einem starken, charismatischen Politiker, der die Probleme der Welt lösen kann. Möglichst gleich alle….

So sind auch wir also in den Tiergarten gezogen, ohne Rucksack und nur mit dem Nötigsten in den Taschen, denn die Sicherheitskontrollen lagen fest in der Hand der amerikanischen Sicherheitskräfte. Schon als wir den Bus verlassen war klar : hier kommen mehr als die vorsichtig geschätzten 10.000 Menschen zusammen. Ein Auftrieb wie bei einem Rolling Stones Konzert im Olympiastadion. Ruhige, erwartungsfrohe Menschen in Alter, Hautfarbe und Nationalität bunt durcheinander gewürfelt. Und dann die Enge …zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor kein weißer Fleck….Live Musik von Reamonn… und die Spannung stieg…
Natürlich kaufen wir ein T-Shirt und Buttons bei dem freundlichen Wahlkampfhelfer, der nach Stunden schon ermüdet auf seinem Hocker in der Menge untergeht. Und dann ab 19 Uhr, die Musik ist verhallt…beginnt ein aufgeregtes Warten. Genau 15 Minuten lässt uns Barack Obama warten und empfängt souverän den Jubelsturm der Masse.
Es beginnt die Rede, aber ganz ehrlich….obwohl die Leute jedem Wort lauschen…das ist heute nicht die Hauptsache. Denn sehen können wir nur auf den Videoleinwänden und gerichtet ist ja alles doch an das amerikanische Volk an den Fernsehgeräten. …..
Aber das macht nichts, denn Obama fängt die Menschen ein mit seiner Stimme, seiner Gestik und der Betonung….
Alle sind fasziniert und nach 27 Minuten ist auch schon alles vorbei und ganz friedlich, ohne Gedrängel ziehen die Menschen zu neuen Zielen und jeder diskutiert, ob dieser Mensch es wohl schaffen kann, die Welt ein kleines Stückchen zu verbessern ?

Nora und Claudia Wülker