Archiv für den Tag: 8. Juli 2009

Business Lunch in der Knese

Kalbslebergeschnetzeltes)Am heutigen Mittwoch präsentieren Ihnen Küchenchef Markus Eibl und sein Team folgende leckeren Gerichte zum Mittag in der Knese, unserem Berliner Speiselokal im Berlin Plaza Hotel. Wie gewohnt inklusive einem Glas Mineralwasser, Tagessuppe und einer Tasse Kaffee.

Business Lunch am Mittwoch, 8. Juli 2009
€ 6,50 Pikante Reis-Gemüsepfanne
oder
€ 9,50 Kalbslebergeschnetzeltes mit Apfel- und Zwiebelringen und Kartoffelstampf

Deutschlands Gastgewerbe fordert sieben Prozent!

Vorbild Frankreich

Fairer Wettbewerb wichtiger denn je / Für mehr Wachstum und Beschäftigung

Seit dem 1 Juli. gelten in den Restaurants und Bistros in Frankreich nur noch 5,5 statt 19,6 Prozent Mehrwertsteuer. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) begrüßt den französischen Schritt ausdrücklich und fordert eine Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe auch in Deutschland. „Frankreich hat die positiven Wirkungen niedriger Steuersätze erkannt“, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes, auf der Pressekonferenz des DEHOGA Brandenburg am 1. Juli 2009 in Potsdam. „Wir fordern keine Privilegierung, sondern fairen Wettbewerb in Europa und Gleichbehandlung innerhalb Deutschlands.“

Eine reduzierte Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe, wie sie heute schon für den Lebensmitteleinzelhandel und das Lebensmittelhandwerk gelte, schaffe Spielräume an der Preisfront, bei Investitionen sowie bei der Mitarbeiterentlohnung und Mitarbeiterqualifizierung. „Wie eine Studie der Universität Mannheim ergab, wären zudem 70.000 neue Arbeitsplätze in unserer Branche machbar“, berichtete Hartges.

„Die Entscheidung der französischen Regierung drückt einmal mehr die große Wertschätzung aus, die unsere Branche in unserem Nachbarland erfährt“, so Hartges weiter. Für die Hotellerie galten in Frankreich schon vorher 5,5 Prozent Mehrwertsteuer, während die deutschen Kollegen mit 19 Prozent belastet werden. „Die Anwendung des reduzierten Satzes nun auch für die französische Gastronomie verstärkt den massiven Wettbewerbsnachteil für das Gastgewerbe in Deutschland insbesondere im grenznahen Bereich.“ Mit Frankreich wenden dann zwölf EU-Mitgliedstaaten den reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie an, im Bereich Hotellerie sind es sogar 21 von 27 EU-Staaten.

„Sieben Prozent Mehrwertsteuer für Hotellerie und Gastronomie wären das beste Rezept, um der Krise und den damit einhergehenden Finanzierungsproblemen unserer Betriebe wirkungsvoll zu begegnen“, erklärte Hartges.

Mehr Informationen zum Thema „Reduzierter Mehrwertsteuersatz im Gastgewerbe“ unter www.ProSiebenProzent.de.