Archiv für den Monat: Januar 2010

Winter in Berlin

Auch im Winter hat die Hauptstadt viel zu bieten!

Immerhin gab es fast 20 cm Neuschnee.
Schneehöhe 20

Bei diesen Schneemassen lohnt sich z.B. ein Ausflug zum Brandenburger Tor und zur East Side Gallery, die mit 1,3 Kilometern das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten, die sich in der Nähe vom Berlin Plaza Hotel befinden, sind hier aufgelistet: >mehr

Wem es draußen zu kalt ist, der kann natürlich auch die beheizten Museumslandschaften erkunden: >mehr.

Aber vorsicht! Die nächste Gefahr kommt dann wieder von oben!
Eiszapfen

Business Lunch in der Knese

Knese Business Lunch

Unser schneller Business Lunch in der Knese, dem Berliner Speiselokal im Berlin Plaza Hotel lockt diese Woche mit diesen Leckerein:

Montag 11. Januar
€ 6,50 Hackbraten mit Mischgemüse und Kartoffeln
oder
€ 9,50 Wildbratwürste auf Grünkohl und Kartoffeln

Dienstag 12. Januar
€ 6,50 Rotes Hühnchencurry mit Reis
oder
€ 9,50 Kleine Grillhaxe auf Sauerkraut und Semmelkloß

Mittwoch 13. Januar
€ 6,50 Schupfnudeln mit Gemüserahm
oder
€ 9,50 Kalbsrückensteak mit Mandelbrokkoli und Herzoginkartoffeln

Donnerstag 14. Januar
€ 6,50 Spaghetti Bolognese
oder
€ 9,50 Hirschgulasch mit Rotkohl und Kartoffelkloß

Freitag 15. Januar
€ 6,50 Brathering mit Zwiebelringen und Bratkartoffeln
oder
€ 9,50 Rotbarschfilet auf Lauchgemüse und Olivenkartoffeln

Wie gewohnt mit Tagessuppe, einem Glas Mineralwasser und einer Tasse Kaffee.

Guten Appetit!

Laufen wie am Strand

Noch 77 Tage bis zum 30. Berliner Halbmarathon am 28. März 2010, 119 Tage bis zu den 30. 25km von Berlin am 9. Mai 2010 und 259 bis zum Tage bis zum 37. Berlin Marathon am 26. September 2010.
Natürlich muss für solche Stercken trainiert werden! Der Berliner Winter, Sturmtief Daisy und die Berliner Stadtreinigung BSR machen es möglich: Trainieren wie im Sommer am Strand! Wie das geht? Ganz einfach:

Berliner Winter Der Winter steuert ausreichend Minusgrade bei, Sturmtief Daisy liefert ausreichend Schnee und die BSR sowie die Berliner Hauseigentümer räumen den Schnee nicht ausreichend beiseite.

Berliner MatschSchon hat man ideale Trainings- bedingungen, man versinkt im Straßenmatsch und Schnee wie am Strand im feinen Sand, zugegeben es ist etwas rutschiger und man läuft besser nicht in Badehose oder Bikini, es bringt auf alle Fälle dicke Waden und eine gute Ausdauer!

Erstaunlich, wieviele Skilangläufer am Wochenende am Steglitzer Teltowkanal entlang unterwegs waren, fast soviele wie Tiefschnee- / Sandläufer …

Die 5x5km Staffel vom Berlin Plaza Hotel und Hotel Astoria wird auch dieses Jahr wieder bei den BIG25 Berlin, den 25km von Berlin angreifen, unterstützt von unseren Berlin Plaza Supporters um Nanett Goetjes und dieses Jahr angeführt vom Chef Frank Hägele!

Zimmer zu den jeweiligen Terminen für auswärtige Läufer gibt es im Berlin Plaza Hotel hier oder unter der Tel.Nr. 030 / 884 13-444 und im Hotel Astoria hier oder unter der Rufnummer 030 / 312 40 67.

Das Wetter für die nächsten Tage: Es bleibt kalt und weiß!

Business Lunch in der Knese

WokarteZum Mittagessen in der Knese gibt es diese Woche:

Montag 4. Januar
€ 6,50 Gänseklein in Petersiliensauce und Reis
oder
€ 9,50 Rinderbraten mit Rosenkohl und Kartoffeln

Dienstag 5. Januar
€ 6,50 Bauernomelette mit Mixed Pickles
oder
€ 9,50 Kalbsgulasch mit Spätzle

Mittwoch 6. Januar
€ 6,50 Karotten-Kartoffeleintopf mit Bio-Kalbfleisch
oder
€ 9,50 Schweinemedaillons „Spreewälder Art“ mit Kartoffeln

Donnerstag 7. Januar
€ 6,50 Schweinekrustenbraten mit Rotkohl und Klößen
oder
€ 9,50 Hähnchen-Cordon bleu mit Pommes frites und Salat

Freitag 8. Januar
€ 6,50 Berliner Boulette mit grünen Bohnen und Bratkartoffeln
oder
€ 9,50 Kleines Zanderfilet auf Blattspinat mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise

Auch im neuen Jahr wie gewohnt mit Tagessuppe, einem Glas Mineralwasser und einer Tasse Kaffee.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Knese, dem Berliner Speiselokal!

Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz in der Hotellerie

Aus gegebem Anlass und mit freundlicher Genehmigung gibt es hier den Blogartikel von Markus Luthe – Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA) – zum Jahreswechsel!

“Nicht einmal dem weihnachtlichen Frieden mochten namhafte CDU-Politiker die Mehrwertsteuerdiskussion überantworten und legten über die Feiertage öffentlich Beichte ab getreu dem Motto: „Ich war aber dagegen.“ Zu klar scheint ihnen nicht nur in der veröffentlichten Meinung das Unverständnis der Bevölkerung und zu deutlich die Ablehnung der Volkswirtschaftler zur Mehrwertsteuerreduzierung für Hotels zu sein, als dass sie vom Schlechtreden des eigenen Wachstumsbeschleunigungsgesetzes endlich ablassen würden.

In der Tat hat es seit den Hartz-Gesetzen der rot-grünen Koalition wohl kaum eine so geschlossene mediale Ablehnungsfront gegen eine Gesetzesreform gegeben wie gegen die jetzt in Kraft tretende Änderung des Mehrwertsteuerrechts zugunsten einer durch und durch mittelständisch geprägten Wirtschaftsbranche. Die Gründe sind sicher vielschichtig:

Die Opposition hatte ein überragendes Interesse daran, gleich bei der ersten schwarz-gelben Gesetzesinitiative die Regierung Merkel-Westerwelle ins Stolpern zu bringen. Der Gegenstand des Anstoßes war eher zweitrangig.
Bund, Länder und Kommunen hatten noch eine offene Rechnung und justierten nach Bundestags- und Landtagswahlen die Machtverhältnisse und Zahlungsströme föderal neu aus.
Vor dem Hintergrund der Komplexität des deutschen und europäischen Mehrwertsteuerrechts sind vermeintlich einfache Botschaften wie „Keine neuen Ausnahmetatbestände“ besonders prägnant.
Beim Thema „Hotel“ kann jeder Bürger aus eigener Anschauung mitdiskutieren, ist Betroffener.
Die Hotellerie mit ihrer produktbedingten Gratwanderung von Schein und Wirklichkeit eignet sich hervorragend als Projektionsfläche für Neiddebatten.
Oppositionsführer Frank-Walter Steinmeier (SPD) sprach denn auch umgehend nur noch von „Geschenken für große Hotelketten“, wobei gerade keine andere Unterstützungsmaßnahme für eine Branche strukturneutraler ist als eine Mehrwertsteuersatzsenkung, von der vom Campingplatz über die Ferienwohnung bis hin zum Hotel jeder Betrieb proportional gleich stark profitiert. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen schaltete am 4. Dezember in der Süddeutschen Zeitung gar eine Anzeige zu Nikolaus mit dem Text: „Schwarz-Gelb verteilt Geschenke für Hoteliers und Reiche“.

Diese Debatte wurde von den Medien aus meiner Sicht allzu unreflektiert begleitet, ja vorangetrieben: So druckte die Financial Times Deutschland u.a. am 23. November auf ihrer Titelseite ein Hotelbett samt Totenkopf ab, die Süddeutsche Zeitung grenzte am 2. Dezember unter der Überschrift „Rabatt für die Lust“ höhnisch Hotels von Stundenhotels ab, der Berliner Tagesspiegel kommentierte am 7. Dezember „Wie man sich bettet, so lügt man“ und der Spiegel beschied am 16. November dem Vorhaben „ein bisschen gaga“ zu sein, um nur einige Tiefpunkte der Medienberichterstattung Revue passieren zu lassen.

Die guten Argumente der Branche hatten bei dieser Medienlage keine Chance mehr durchzudringen. Sie haben gleichwohl nach wie vor ihre Berechtigung: Die deutsche Hotellerie steht in einem sich stetig verschärfenden internationalen Wettbewerb, denn durch den gemeinsamen Binnenmarkt, die offenen Grenzen (Schengen-Abkommen), den Euro-Währungsraum und die allgemein gesunkenen Mobilitätskosten (Infrastruktur, Billigflieger, Hochgeschwindigkeitszüge) sind die Reise-Destinationen in Europa enger denn je „zusammengerückt“. Wie kann es die Politik da zulassen, dass über die Höhe des Mehrwertsteuersatzes ein fairer internationaler Leistungswettbewerb untergraben wird?

21 von 27 EU-Staaten (darunter mit Ausnahme Dänemarks alle Nachbarstaaten Deutschlands) wenden für ihre Hotellerie wie selbstverständlich reduzierte Mehrwertsteuersätze an. Österreich zum Beispiel hat den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen – von derzeit 10 Prozent – bereits im Jahr 1973 eingeführt. So profitierten unsere österreichischen Freunde 36 Jahre lang von einem fast 10 prozentigem Mehrwertsteuervorteil gegenüber dem Endverbraucher, der bei vergleichbarem Preisniveau – denn schließlich bilden sich Preise immer noch an Märkten – die wirtschaftliche Substanz und die personelle Ausstattung ihre Betriebe deutlich gestärkt hat. Die Reaktion der österreichischen Kollegen auf den Wegfall des Wettbewerbsvorteils fällt entsprechend heftig aus.

A propos Preise: Heute hat die Bundeszentrale der Verbraucherschutzzentralen medienwirksam die Hotellerie aufgefordert, die Mehrwertsteuersatzsenkung – gegen die sich übrigens selbst vehement ausgesprochen hat – „in großem Umfang an die Kunden weiterzugeben“. Diese Billig-Botschaft predigt sie einer Branche, die im ablaufenden Jahr laut Benchmark-Zahlen von STR Global bereits einen durchschnittlichen Preisrückgang um 8 Prozent und einen Minus bei der Zimmerauslastung von 6 Prozent hinnehmen musste. Weitere Preissenkungen als Allheilmittel aus der Wirtschaftskrise? Professoren der renommierten Cornell University haben der Branche diesbezüglich schon mehrfach vorgerechnet: „Why discounting still doesn’t work“. Was soll also bitte verwerflich sein an betriebswirtschaftlich dringend gebotenen Investitionen in ein noch attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis? Gäste, Mitarbeiter sowie Handwerker und Zulieferer werden von der souveränen Entscheidung jedes einzelnen Hoteliers profitieren und das Wirtschaftswachstum wird hier in Deutschland wirksam angekurbelt.

Aber wer hört schon auf Sachverständige und professoralen Rat? Nicht einmal wenn ein angesehener Finanzprofessor via Bild-Zeitung („Experte warnt: So werden Hotels den Fiskus prellen“) Steuerausfälle von bis zu 3 Milliarden Euro pro Jahr prognostiziert. Das muss allerdings bei so einem Humbug auch niemanden wundern, denn alle Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Campingplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen zusammen haben laut aktuellen Angaben des Statistisches Bundesamtes (Fachserie 14, Reihe 8, 2007) in Deutschland bei Geltung des 19%-Satzes rund 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Wo soll sich da bei Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf 7% ein 3 Milliarden-Loch auftun?

Und natürlich werden in der Endabrechnung die Mindereinnahmen für den Fiskus auch nicht die 945 Millionen Euro betragen, die in der Gesetzesbegründung stehen. Denn die sind „haushalterisch“ ohne jeden Effekt auf Übernachtungen, Löhne, Beschäftigte oder Investitionen in Hard- und Software gerechnet, aber eben nicht gesamtwirtschaftlich.

Auf ein erfolgreiches Durchstarten in 2010!”

Mehr unter:> BLOG HOTELLERIE