Archiv für den Monat: Februar 2010

ITB in Berlin

Die Welt zu Gast im Berlin Plaza Hotel – Wir zu Gast in der Welt

In 10 Tagen beginnt unter dem Funkturm in Berlin wieder die Internationale Tourismus Börse. Die Welt zu Gast in Berlin und zu Gast im Berlin Plaza Hotel. Grund genug für uns, uns auch mal bei unseren Gästen aus aller Welt sehen zu lassen.

Unser Besuch in Dubai gestaltet immer extremer! Morgens um 8:00 Uhr 10km laufen, danach ein wenig abkühlendes Bad im Meer und dann Frühstück (das Bild ist nicht gestellt, auch in den Wärmebehältern ist – nichts!). Was freue ich mich wieder auf unser großartiges Frühstücksbuffet im Berlin Plaza Hotel, das von unseren immer wieder sehr engagierten Mitarbeiterinnen um Frau Lippold, Frau Hurras, Frau Steltner sowie Frau Sun und Frau Prochnow gezaubert wird!

Anschließend ging es rein nach Dubai. Im Toyota Fortuner, einem Panzer ging es auf einer 7spurigen Schnellstraße (7 Spuren pro Richtung – die Stadtautobahn in Berlin ist dagegen eine niedliche Landstraße) durch einen Sandsturm, wie ich ihn hoffentlich nicht mehr so schnell mehr erleben werde. Das Burj Al Khalifa, mit 828m Höhe das höchste Gebäude der Welt war nur in Ansätzen zu erkennen (auf einem Photo wäre es nicht zu sehen gewesen), das Burj Al Arab, das wohl teuerste und nobelste Hotel der Welt, ist wie auf dem Photo zu erkennen, deutlich in Sand eingehüllt. Da müssen wir die Tage wohl noch einmal hin.

Am Abend ging in den Emiraten dann die Welt unter. Da fahre ich schon mal in die Wüste, – und Herr Schleider? Du hast es ja vorher gesagt, – ja es regenet! Und zwar wie aus Kübeln. Das Problem in Dubai und den anderen Emiraten ist, das es hier keine Kanalisation gibt! Und so steht das Wasser dann schon mal einen 1/2 m hoch in der Straße (das Auto auf dem Photo ist kein tiefer gelegter VW Polo sondern durchaus ein hochfahrendes SUV (Sports Utillity Vehikel).

Heute morgen scheint aber schon wieder die Sonne und es sind bestimmt schon wieder über 30°C! YES!

Herzliche Grüße in die Heimat!

P.S.: Frau Gleinig, ich habe Ihren Scheich und Ihr Rennpferd gefunden! Beide wären noch zu haben! Beim Scheich wären Sie allerdings nur Ehefrau Nr. 4. Den Araberhengst müssten Sie noch ein wenig trainieren!

Politik und Glaubwürdigkeit

SPD, Grüne und Linke sind sich doch einig!

Auch ich habe vergessen, diesen Bericht schon früher in unseren Blog zu stellen. Aber das ist nicht ganz so schlimm wie die Vergesslichkeit der o.g. Parteien, die sich schon vor langer Zeit für eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels- und Gaststätten eingesetzt haben. “Zu Recht”!

Und nun der Link zu dem Redebeitrag von Jörg van Essen (FDP) am 19.01.2010 um 10:21 Uhr (14. Sitzung, TOP -) im Deutschen Bundestag. Einen weiteren Kommentar erspare ich mich erstmal; hören und sehen Sie selbst: Dauer 3.50 Minuten.

W E B TV vom Deutschen Bundestag

PS. Da ich mir gerade die Tage anhören musste, das doch wenige Leser in unserm Blog kommentieren, gibt es für jeden Kommentar ein Pils oder ein Softgetränk in unserem Restaurant Knese! Mitarbeiter sind nicht ausgeschlossen.
Ich gehe davon aus, das unser Zulieferer, die Firma Preuss uns bei zu vielen Kommentaren unterstützen wird.

Die schrecklichsten Laufstrecken …

Hier noch mein schneller Urlaubsgruß aus den Unitet Arab Emirates!

Heute stand eine Reise in das Emirat Fudschaira an der Grenze zum Oman an. Auch ein Kurztrippin den Oman in ein riesengrosses Wadi lag an. Sehr bergig karge Wüstengegend und definitif kein Ort zum trainieren.

Meinen Ipod habe ich beim Sonnenuntergang versehentlich im Meer versenkt, training ab morgen also ohne Musi…

Den Scheich für Frau Gleinig habe ich schon mal eingefangen, nur das mit dem Rennpferd zieht sich noch hin …

Allen Kollegen und Freunden ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Lebenszeichen!

Morgen schicke ich Euch ein Photo von einem richtigen Frühstücksbuffet: Toaster kaputt, 10 Minutenei so weich wie… und das Buffet sauber und leer … Das beste Frühstück gibt’s halt dochim Plaza!

Die schönsten Laufstrecken

In der Vergangenheit berichteten wir des öfteren über schöne, kurze und lange Laufstrecken. Die heutige liegt jedoch nicht in der Knesebeckstraße, startet nicht im Berlin Plaza Hotel und auch nicht vom Maroush gegenüber:

Die Musik, die hier beim Schreiben im Hintergrund gespielt wird, könnte zwar auch bei unserem meist sehr rücksichtslos lauten Nachbarn spielen, wirkt hier jedoch weit aus authentischer! Die Strecke führt über knapp 10 km die Küstenstraße entlang, die die Emirate Dubai, Sharjah und Ajman verbindet. Immer schön am Strand entlang, nur an ein paar Hotels und deren abgezäunten Privatstränden muß man direkt an der Straße entlang laufen. Was dem FC Bayern München in der Vorbereitung auf die Bundesliga Rückrunde recht ist, ist uns in Bezug auf die Vorbereitung es Berlin Marathon natürlich nur billig!

Herzliche Grüße aus Dubai bzw. Ajman, 35°C und blauer Himmel sind eine sehr angenehme Abwechslung zum deutschen Februargrau und eine tolle Vorbereitung auf die ITB.

Besuche beim höhsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa mit seinen 828m Höheund dem Burj Al Arab, dem einem Segel gleichenden wohl besten Hotel der Welt sollen in den nächsten Tagen auch im Blog nicht unerwähnt bleiben, jetzt muß erst einmal der Sonnenuntergang am Golf von Arabien genossen werden,es sind auch nur noch angenehme 24°C :-)

P.S.: Die Menschen laufen hier alle wie im Film herum! Die Männer in langen, weißen Kleidern (Dischdasch) und die meisten Frauen in langen,schwarzen Gewändern oft ohne Gesicht, nur mit Sehschlitz …

P.P.S.: Frau Gleinig, ich habe noch kein Araberpferd und auch noch keinen passenden Scheich für Sie gefunden … :-)

Business Lunch in der Knese

Die Wochenkarte in unserem Restaurant Knese – Berliner Speiselokal:

Montag, 22. Februar
€ 6,50 Risottoschnitzel auf Blattspinat und Butterkartoffeln
oder
€ 9,50 Kalbsgoulasch mit Spätzle und kleinem Salat

Dienstag, 23. Februar
€ 6,50 Rindertafelspitz mit Bouillonkartoffeln und Meerrettichsauce
oder
€ 9,50 Schnitzel vom Schwein mit Buttererbsen und Pommes Frites

Mittwoch, 24. Februar
€ 6,50 Kartoffel-Kürbiseintopf mit Wildbockwurst
oder
€ 9,50 Geschmorte Rehkeule mit Rosenkohl und Herzoginkartoffeln

Donnerstag, 25. Februar
€ 6,50 Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln
oder
€ 9,50 ½ Hähnchen mit Pommes Frites und Krautsalat

Freitag, 26. Februar
€ 6,50 Paprikaschote gefüllt mit Hackfleisch zu Tomatensauce und Reis
oder
€ 9,50 Rotbarschfilet überbacken zu Lauchgemüse und Reis

Inklusive Tagessuppe, einem Glas Mineralwasser und einer Tasse Kaffee!

Werktäglich von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr.

Guten Appetit!

Berlin Events

Die Berlinale

Der Berlinale Bericht von der Berlinale -Insiderin und unserer besten Filmktitikerin in Berlin.

“Tja, nun gilt es zwei Tage zusammenzufassen und ich werde es kurz machen.
Als hätte ich mir nicht denken können, dass ich sehr sehr müde sein würde, hatte ich mir für 9 Uhr 30 am Samstag den ersten Film im Friedrichstadtpalast gelegt. Zu allem Überfluß gab es Pendelverkehr in der S-Bahn und ich erreichte zusammen mit einer Schlangen-Bekannten ganz knapp die Vorstellung. Gott sei Dank hatten wir connections, die uns drin einen Platz freihielten.
Der Film “en famille” war sehr bewegend und erhielt großen Beifall. Gleich im Anschluß sahen wir “The killer inside me”, den ich allen Kritikern zum Trotz genial fand. Die Buhrufe waren definitiv nicht gerechtfertigt, Winterbottom spricht hier ein sehr wichtiges Thema an und er hat es auch gut umgesetzt. Es sind zwar einige Gewaltszenen zu deutlich und auch eigentlich überflüssig, aber die Geschichte ist spannend und Affleck spielt wirklich hervorragend.
Dann fuhr ich ins Delphi und sah “Eine flexible Frau”, irgendwie auch ein Berlin-Film, aber eigentlich geht es um eine nicht mehr ganz junge Frau, die plötzlich arbeitslos wird und sich mit den dadurch entstehenden Problemen konfrontiert sieht. Sie will aber nicht aufgeben und wehrt sich gegen das Abdriften.
Dann schnell in den Zoopalast (oh Mann, ist dieser Saal immer wieder berauschend, so groß und plüschig!) in “Welcome to the Rileys”, runder schöner stimmiger Film mit drei superguten Hauptdarstellern.
Schnell machte die Runde, wer den Goldenen Bären gewonnen hatte und wir fühlten uns bestätigt: “Bal” hatte gewonnen und das hatten wir aus diversen Gründen schon vermutet. Schade sonst sehe ich jedes Jahr durch Zufall den Gewinnerfilm, diesmal hat mein Instinkt mich hier verlassen.
Den Abschluß bildete der echt uninteressante Film “Fin”, der uns nur deshalb wach hielt, weil wirklich nix, aber auch gar nix geschah und wir unbedingt mitkriegen wollten, WENN denn was geschehen würde, was nicht passierte. Das anschließende Gespräch mit dem Regisseur war noch ganz nett, weil der sich doch echt bedankte, dass soviele noch drin geblieben waren. Allerdings war zwischen durch der Fluchttrieb schon recht hoch. Die Landschaft war sehr schön, auch wenn er fünf verschiedene Landschaften zusammengewürfelt hatte und seine Protagonisten innerhalb von kürzester Zeit durch verschiedene Zonen laufen liess…………

Der Sonntag stand im Zeichen von Kinderfilmen und Shah Rukh Khan.
Erst sah ich im Zoopalast den Film “This Way of life”, ein Highlight für dieses Jahr. Wundervolle Doku, die keine Sekunde langweilig ist und man möchte sofort die Koffer packen und nach Neuseeland fahren.
Dann “Son of Babylon”. Nach den tollen Landschaftsbildern aus dem vorherigen Film waren diese Wüstenbilder nun doch sehr eintönig. Alles war noch dazu sehr langatmig und betont ausdauernd und das strengte ein wenig an, auch wenn das Thema ein sehr heikles war und der Hauptdarsteller klasse spielte.
Kinderfilmfest-abschließend kam dann “Susa”, ein Film aus Georgien. Im ersten und im letzten Film waren Regisseure und einige Darsteller anwesend. Das finde ich gerade bei Kindern aus Ländern, die so weit weg sind, schon sehr bemerkenswert. Und es ist schön, zu sehen, wieviele Kinder sich dann anstellen, um Fragen stellen zu können.
Die Karte für die Verleihung des Panorama-Publikumspreises hatte ich verkauft, denn “Waste Land” hatte ich schon gesehen. Das hat nun zur Folge, dass ich doch nur 50 Filme geschafft habe, aber es kommt ja auch nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an:-)
Mit vielen Schlangen-Freunden (ausdauernd wurden Tops und Flops diskutiert, bei einigen Filmen waren sich dann doch alle einig: “Fin” ein Flop, “Na putu”,”Mine Vaganti” und “Im Schatten” ein Top) zusammen guckten wir den Gewinner des Max-Ophüls-Preises 2010, den Film “Schwerkraft”. Begleitet von einem super Soundtrack hätte er mit einer gut durchdachten Story und einem meiner Lieblingsschauspieler (Jürgen Vogel) auch gut der Abschlußfilm der Berlinale 2010 sein können………
Aber nein, mein guter Freund R. und ich hatten uns noch den “My name ist Khan” rausgesucht, um das Ende Berlinale 2010 im Berlinale-Palast sehen zu können. Wir wetteten vorher, dass wir es bestimmt nicht bis zum Schluß durchhalten würden, denn der Film dauert 165 Minuten. Doch überraschenderweise war er unterhaltsam, bunt und leidlich spannend, so dass wir es trotz vorgerückter Stunde schafften, wach zu bleiben und die bunten Bilder zu geniessen. Der Film wäre besser, wenn er 40 Minuten kürzer wäre, aber was soll’s.
Achja, im Anschluß an “Schwerkraft ” zeigte das Berlinale-Team noch einen Überraschungsfilm für den scheidenden Alfred Holighaus, eine liebevolle Hommage an den Mann, der die Perspektive Deutsches Kino zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Danke, Alfred.

Auf glattem Boden liefen wir dann Richtung U-Bahn und Auto nach Hause, trafen noch ein paar Bekannte, blickten noch einmal wehmütig auf die Scheinwerfer zurück und auf die großen Plakate und wußten: das war es jetzt definitiv.

Jetzt ist sie zu Ende – die Berlinale 2010.

Jetzt heisst es erstmal ausschlafen – und Montag abend ins Arsenal – “Kyoto Story” gucken, ein Forum-Film. Quasi zum Nacharbeiten:-)
Und der GhostWriter fehlt mir ja auch noch, und Invictus und An Education und und und…….

Vielen Dank an die geneigten Leser für Eure Aufmerksamkeit.”
Nana Frisch

Der Berlinale Top Bericht!

Berlinale pur!

“Hier noch ein kleiner langer Text, da ich heute etwas früher zuhause bin und nicht ganz so müde bin..
 
Text:
Der Freitag war ein voller Erfolg mit einer Ausnahme (der Roehler-Film)..
Aber erstmal ein kleiner Nachtrag zu Donnerstag: voller Freude hab ich gelesen, dass der Film
“Neukölln Unlimited” den Preis der 14plus Kategorie gewonnen hat. Hat er auch verdient.
Ich war ja am Donnerstag noch in zwei Retro-Filme: Berlin-Ecke Schönhauser, fast eine Doku, weil der geniale Kohlhaase wirklich ein tolles Berlin-Bild zeichnet. Und ein “DDR-Roadmovie” hab ich danach geguckt: Sabine Kleist, 7 Jahre. Die reisst aus aus dem Heim, in dem sie wohnt und erlebt so einiges im Ostberlin der 80-er Jahre. Es macht auch großen Spaß, all die alten Plätze zu sehen und die Darstellerin ist wirklich herzallerliebt, wenn auch ganz schön kess.
Zwischen zwei Wettbewerbsfilmen war ich in “Congo in four acts” – vier kleine Dokus über Leben, Arbeitslosigkeit, Musik und Politik und Macht und Machtlosigkeit im Congo. Sehr interessant.
“Na putu” ist der Wettbewerbsbeitrag von Bosnien-Herzegowina und zeigt in einer sehr gut strukturierten Geschichte die Wandlung eines “normal” gläubigen Menschen zu einem “strikt” gläubigen Moslem, der sich der Gruppierung der Wahhabiten anschließt. Seine modern orientierte Freundin sieht mit Erschrecken, wie sich ihr Freund verändert und trifft eine Entscheidung. Wirklich guter Film mit heiklem Thema.
“Rompecabezas – Puzzle” ist ein Film über eine 50-jährige Argentinierin, die nach ihrem Geburtstag den Spaß am Puzzeln entdeckt und sich darin neu bestätigt, aber nicht sinnlos aus ihrem alten Leben einfach davon rennt. Sehr unterhaltsam, obwohl relativ ruhig und die Handkamera war teilweise recht anstrengend.
 
Und am heutigen Freitag war ich in “Boy”, einem neuseeländischen Kinderfilm, der mich sehr berührt hat. Wundervolle Hauptdarsteller und eine gute Story, die aber meines Erachtens nicht für Kinder geeignet ist. Bzw. bin ich der Meinung, dass Kinder nicht sofort eine Cannabis-Pflanze erkennen; nicht verstehen können, warum der Junge plötzlich seinen Vater schlägt (der ganze Saal 1 des Zoopalastes klatschte, das war aber die völlig falsche Reaktion, weil der Vater bis dahin eigentlich ganz lieb war und erst im Nachhinein rauskam, dass er sich nie um die Familie gekümmert hat) und nicht gleich wissen können, dass die eine Mitschülerin sich im Auto wahrscheinlich gerade an einen Lastwagenfahrer gegen Geld “verkauft” hat. Vielleicht sehe ich das falsch, aber ich denke, man setzt da zuviel voraus bzw. setzt den Kindern Dinge vor, die sie noch gar nicht unbedingt wissen müssen.
Im Friedrichstadtpalast sah ich dann “Jud Süß” und der war wirklich so schlecht, wie man behauptete. Wer hier das Casting gemacht hat, muss irgendwie neben sich gestanden haben. Ich bin großer Fan von Moritz Bleibtreu, aber so einen schlechten Goebbels hab ich noch nie gesehen. Überhaupt wirkte alles  manieriert, Frau Gedeck war auch sehr lahm und die arme Gudrun Landgrebe muss sich für eine blöde montierte Sexszene hergeben etc. Alles in allem ist der Film überflüssig. Oskar Roehler, hat so gute Filme gemacht, was hat ihn dazu getrieben, sich um diesen Stoff zu kümmern? Und wer fördert sowas?
 
Also gingen wir frustriert was essen (schon wieder eine warme Mahlzeit), machten einen kleinen Abstecher zur Kreuzausstellung in der Matthäi-Kirche am Kulturforum und sahen dann “Bibliethèque Pascal”. Dieser Film war wieder mal der Beweis, dass das Forum die eigentlichen guten Filme hat. Kommt aus Rumänien und handelt von einer Frau, die auf der Suche nach Lebensunterhalt so allerlei durchmacht und schließlich nach England verkauft wird, wo sie in einem Designer-Themen-Bordell arbeiten muss. Als sie daraus befreit wird, muss sie für das Jugendamt eine stimmige Geschichte erzählen, damit sie ihre Tochter wiederbekommt. Das ganze ist als bunte Groteske angelegt und so kann man diesen sehr sehr traurigen Stoff mit Augenzwinkern bewältigen. Große Bilder, eine fantastische Hauptdarstellerin, die mit dem Regisseur verheiratet ist und das Kind im Film ist auch ihr eigenes Kind. Die Idee zu dem Film bekam sie, als sie wegen wiederholten Nichtbezahlens einiger Park-Strafzettel mal für zehn Tage in den Knast gehen musste und dort mit Nutten ins Gespräch kam, die ihr ihre Geschichten erzählten, bzw. ihr klarmachten, dass man manchmal auch in einer Traumwelt leben muss, um das alles zu verarbeiten.
Den Abschluß bildete NINE im Friedrichstadtpalast. Der Applaus straft die schlechte Kritik Lügen, das Publikum gab Szenenapplaus und es waren viele Bravo-Rufe zu hören. Ich fand ihn ganz ganz wunderbar, tolle Tanzszenen, tolle Stimmen, wunderschöne Kostüme und sogar die Story war gut, nicht so blöd wie in anderen Musicals. Ok, ich kenne glaub ich die Fellini-Vorlage nicht, kann also nicht vergleichen. Aber so für sich alleine gesehen ist dieser Film mit den einigen der besten Schauspielerinnen wirklich gelungen und war ein krönender Abschluß des heutigen Tages. 
Als  mich dann auf der Rückfahrt noch mein Hunger plagte, überlegt ich, wo ich mir jetzt noch einen Döner holen könne. Ein Pärchen in der Ubahn mir gegenüber hatte einen VegiBurger daei und die Diskussion ging darum, ob man ihn denn noch essen würde oder doch wegwerfen – denn morgen zum MIttagessen wäre er bestimmt pappig. Ich grinste wohl zu auffällig, dachte ich doch auch grad über Essen nach – sie sahen meinen hungrigen Blick und schenkten mir den Burger, kicher. Bin zwar Burger-Hasser, aber ich hatte echt so einen Knast, grins…
Kleines Intermezzo im Friedrichstadtpalast: da einige Schlangensteher ganz knapp kamen, hielt ich fünf Plätze frei. Das ist ganz normal, da ja viele wirklich so wie ich von einem Film zum nächsten rennen und oft knapp kommen. Da man nicht in der ersten Reihe sitzen will, schickt man jemanden rechtzeitig ins Kino, der freihält. Die Reaktionen waren diesmal besonders harsch: wir sind doch nicht auf Mallorca, warum hamse denn nicht gleich ihr Handtuch da hingelegt, wielange wollen sie das denn noch freihalten und und und. Ich blieb stur, meine Schlangen-Freunde dankten es dann auch.
Und in der Reihe dahinter sass ein Herr, der zu seiner Frau sagte: das ist die Frau aus der Kartenschlange, die kenne ich. Was die in der letzten Woche geleistet hat, ist echt zu bewundern. Vollkommen durchorganisiert holt sie extrem viele Karten für Leute, die aus triftigem Grund am Stehen gehindert sind – alle Achtung. Und jetzt hält sie auch noch frei.
Wir kamen dann ins Gespräch und er erzählte, dass er mich schon seit Jahren beoabachtet und dass er es fasziniert ist vonder guten Stimmung, die “da vorne in der Schlange” herrscht.
Ist doch schön, oder?
Zwei Tage noch – und am Montag erstmal ausschlafen!

Nana Frisch

PS. Dieser Bericht wurde via iPhone erstellt!

Die Winter Berlinale

Der ultimative Berlinale Report

Berlinale Berlin 2010

“Na, das klingt doch gut mit der Thermoskanne………..Lieber Herr Hägele, das Berlin Plaza Hotel klarmachen:-) zumal wir wohl wieder in der Schaperstraße stehen werden, d.h. es ist ja noch näher als dieses Jahr.

Genauerer Filmbericht folgt morgen, jetzt nur schnell mein Favorit des Tages:

Neukölln Unlimited” – wahre Geschichte aus Berlin gut erzählt, tolle Musik und der Multikulticharakter der Stadt kommt ganz gut rüber, ebenso wie die Probleme, die es überall in Europa gibt mit Menschen, die hier geboren sind, aber keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung haben.

Heute gab es auch wieder einen Sturz, bald ist die Schlangen-Familie sehr dezimiert.

Meine Informanden haben mir berichtet, dass der mit Spannung erwartete “Jud Süß” wohl nicht so der Hammer ist. … mal sehen, wie er auf mich wirkt, ich gucke ihn heute (Freitag) im Friedrichstadtpalast.
Und ich war in zwei Wettbewerbsfilmen, aber davon mehr morgen, es ist schon wieder zwei Uhr und um halb sieben klingelt der Wecker.”

Nana Frisch

Berlinale Tipps

Immer Mittendrin

Respekt Frau Frisch. Immer wieder schön zu Lesen, und Ihre Berichte regen an, im nächsten Jahr mal mit Ihnen in der Schlange zu stehen!! Dann aber mit Thermoskanne und Lieferservice vom Berlin Plaza Hotel!! Das mit dem Kaffee bekomme ich in diesem Jahr nicht mehr hin! Danke für den folgenden Bericht:

“Heute nur zwei bzw. drei Filmempfehlungen – zu mehr fehlt mir die Kraft, der Tag war zu lang und die Filme doch recht dicht.
Das letzte Mal anstehen war jedenfalls schon mal sehr eigenartig. Es ist wie der letzte Tag im Urlaub, komisches Gefühl. Ich war an erster Stelle, weil ein Freund von mir heute netterweise das Anstehen übernommen hatte und da heute kaum noch was los war, war er um kurz nach 6 Uhr der Erste. Das war mal fein!

Ich hatte dann nur gute Filme:
Im Schatten” von Thomas Arslan – großes Lob, gelungener Film, der auch noch in Berlin spielt. Übrigens eine kurze Szene auch im Excelsior Hotel, grins.
Youth in revolt” – über das Erwachsenwerden und die Liebe – großartiger Michael Cera, schöner Film.
Postcard to daddy” sehr bewegende Doku eines Regisseurs aus Lörrach über den jahrelangen sexuellen Mißbrauch durch seinen Vater.
“Winter’s Bone” – Familiendrama aus Missouri, fantastische Hauptdarstellerin, spannende, wenn auch sehr düstere Geschichte.
Und zum Abschluß “Barriere” von Andreas Kleinert. Witzigerweise spielte in einer kleinen Nebenrolle (der Treckerfahrer) ein Bekannter von mir mit, was ich aber vorher nicht wußte.

Ein gelungener Tag – und heute habe ich sogar wieder was warmes gegessen, ein Schälchen Obst zu mir genommen und ein Lassi getrunken, also fast gesund gelebt:-)”

Cineastischer Gruß
Nana Frisch

 Blick auf das Bundeskanzleramt mit Chillida-Skulptur "Berlin" im Vordergrund Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Copyright: “Bundesregierung / Kühler, Bernd

TMC in Berlin

Imagefilme für Hotels

Wie klein die Welt doch ist. Zwei Münchener in Berlin!
Gut informiert über unser Hotel und gut bestückt mit Werbematerial, Datenträger und guten Ideen gab es geute ein Termin in unserer Lounge mit den Gesellschaftern der Firma TMC-Film aus Müchen. Kurze und gute Produktpräsentation, einen Kaffee und dann weiter zum nächsten Kunden, der Firma BB-Stil.

Tele Medien Consult ist eine Film & Fernseh Realisations GmbH. Die Schwerpunkte liegen in der Pre-Production, Durchführung und Post-Production von Imagefilmen für die gehobene Hotellerie und Gastronomie, Tourismus, Gesundheit und Lifestyle Themen sowie Berichte über aktuelle Events wie z.B. Deutscher Filmball, Cart Rennen in Österreich, Starnacht im Montafon, etc.

Mal sehen, wann der erste Film vom Berlin Plaza Hotel und vom Hotel Astoria bei Youtube, Tripadvisor etc. zu sehen ist!??