Archiv für den Tag: 16. Februar 2010

Toshiba 26 AV 500P gesucht!

Neulich im Berlin Plaza Hotel

Es gibt manchmal Sachen, die glaubt “man” nicht. So wie vorgestern, als bei uns im Hotel ein Fernseher aus dem Zimmer entwendet wurde. Zufällig wurde der Täter noch beim Rausgehen von einer Mitarbeiterin gesehen, die der Meinung war, der Fernseher ist defekt, und muss zur Reparatur. Dann schnell noch ein: “Wir kriegen ihn” und 4 Mitarbeiter liefen hinterher!
Wie im wahren Leben: vom Täter keine Spur.

Was wir haben ist die Vorgangsnummer mit dem Vermerk – besonders schwerer Diebstahl – und natürlich die
Beschreibung des “Täters”, die Gerätenummer und zum Glück auch noch Details, die wir aber lt. der Polizeidienststelle nicht veröffentlichen sollten. Die Hausdurchsuchung naht!

Und nun zu den Details:
Flachbildschirm Model Toshiba 26 AV 500
Geräte Nr. 840 70 702 73 71 C
Kaufdatum 16.10.2008!

Und für alle die einen guten Flachbildfernseher kaufen möchten, unser Tipp: Sound Brothers, die Kompetenz-Adresse
für HOME-CINEMA in Berlin.

PS. Die GEZ wird es gar nicht freuen, da jetzt statt 131 TV Geräte nur noch 130 Stück berechnet werden können!

Sachdienliche Hinweise bitte an: info@plazahotel.de

Berlinale Halbzeit

Der Berlinale Report vor Ort

“Jetzt ist doch tatsächlich schon bald die zweite Hälfte… kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht.

Da endlich mein Bekannter aus Münster im Lande ist, für den ich seit einer Woche Karten kaufe, musste ich heute erst um 9 Uhr in der Schlange sein, weil er sich ab 5 Uhr für mich angestellt hat. Hach, was so ein paar Stunden mehr ausmachen??
Da aber kein Tag ohne Drama verlaufen kann bei diesen Festspielen, kam heute der absolute Hammer: in der Vorverkaufsstelle an der Schaperstraße, wo wir sonst waren, gab es immer vier Kassen. Hier in der Urania gibt es dieses Jahr nur 3 Kassen. Und heute gab es nur ZWEI Kassen. Wir bekamen fast nen Herzinfarkt, als uns die Tragweite um 9 Uhr 45 bewußt wurde. Wenn so jemand wie ich an der Kasse steht (ich hole für mehrere Leute, die alle aus diversen triftigen Gründen nicht anstehen können und ich kaufe täglich zwischen 30 und 40 Karten), ist die Kasse zehn Minuten blockiert. Das bedeutet bei Wettbewerbskarten oft, dass sie dann weg sind. Also das war echt ein Schock. Die Berlinale scheint die eine Stelle ganz gestrichen zu haben. Wir denken, wir werden uns zusammenschliessen und nächstes Jahr da mal vorher uns an die Organisation wenden. Das Schöne an der Berlinale ist ja die große Publikumspräsenz, da darf man sich die Öffentlichkeit auch nicht vergraulen.

Filmisch hatte ich heute Kontrastprogramm:
Erst der Kinderfilm “Yuki und Nina”, eine Geschichte über ein Scheidungskind, das mit der Mutter wieder nach Japan zurück soll. Sehr dichte Geschichte, ob die anwesenden Kinder dem so folgen konnten, weiss ich nicht.
Gleich im Anschluß der australische “Western” Red Hill. WAS FÜR EIN FILM. Zwar sehr blutig, aber eine geniale Story, tolle Bilder und super spannend. Bei den Italowestern der 70er Jahre waren früher auch alle tot, da sah man das nur nicht so deutlich. Der Film hat mich echt beeindruckt.
Dann hab ich den koreanischen Film “Yeobaewoodle” gesehen…..6 Schauspielerinnen bei einem Fotoshooting für einen Modekalender. Toll, diese Frauen zu beobachten und ihre Intrigen zu sehen und überhaupt das ganze drum und dran an so einem Shooting. Weil sie auf die Schmuck warten müssen, der beim Transport im Schnee stecken geblieben ist, trinken Champagner und werden langsam immer fröhlicher………der Regisseur sagte hinterher, sie hätten wirklich Alkohol getrunken, sonst wären sie nicht so aus sich heraus gegangen.
Und zum Schluß “The Oath” ein sehr mutiger und entschiedener, wichtiger Film über ein heikles Thema.
Eigentlich hätte ich noch “La bocca del lupo” gucken wollen, der war nämlich gleich im Anschluß. Aber das Einlaßpersonal erlaubte nicht, dass man drin blieb und die Schlange draussen war laaaaaaaaang- und ich war sehr müde. Und ein Freund hatte mir erzählt, dass der Film nicht so dolle sein soll. Also hab ich die Karte an der Kasse verkauft und bin nach Hause. Da morgen nochmal Großkampftag ist, weil drei große Filme im Verkauf sind, heisst es nochmal gaaanz früh aufstehen und in der Kälte stehen.

Daher: ab ins Bett vor Mitternacht (was nicht ganz geklappt hat:-)
Am Ubahnhof bei mir zuhause traf ich noch eine junge Filmemacherin, die zu einer Party in die Huttenstraße wollte und mich fragte, ob ich nicht mitwolle.
Aber die Vernunft siegte dann doch… ”

Nana Frisch