Archiv für den Tag: 12. Juli 2011

Freilichtkino an Originalschauplätzen

“Unter den Brücken” an der Glienicker Brücke/ Schwanenallee
R: Helmut Käutner, D 1945
D: Hannelore Schroth, Carl Raddatz, Gustav Knuth, D 1945, 99’ 

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Samstag, 16. Juli 2011, 21 Uhr (Einlass ab 21 Uhr) 

 Eines Abends beobachten die Binnenschiffer Hendrik und Willi ein Mädchen, das sich offenbar von der Glienicker Brücke stürzen will. Beherzt bieten sie Hilfe an. Bei der gemeinsamen Schifffahrt nach Berlin verlieben sich beide in sie und schließen ein Abkommen. Wer das Mädchen gewinnt, verliert seinen Anteil am Kahn. Am Ende aber kommt alles anders. Ein Film über das ungezwungene Leben auf den Flüssen, über Liebe und Freundschaft und ein ganz privates Glück. Käutners Filmballade entstand in der Zeit von Mai bis Oktober 1944, als Berlins Straßen schon zu großen Teilen in Schutt und Asche lagen. Schauspieler Carl Raddatz erinnert sich an die absurden Bedingungen, unter denen der Film entstand: „Unsere Motive, Glienicker Brücke, die ganze Havel, Ketzin, Havelwerder, es war eine idyllische, fast romantische Drehzeit, in der über unseren Köpfen die Bomberströme nach Berlin zogen“. 

Ab 21 Uhr ertönt Musik aus der Entstehungszeit des Films gespielt auf dem Schifferklavier von Bernd Thürnagel. Eine Bestuhlung ist vor Ort vorhanden, die Wiese bietet außerdem Platz für eigene Decken. Für ein gastronomisches Angebot sorgt die Villa Schöningen

Der Eintritt ist frei.

 Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam in Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam und dem Projektbüro „Potsdam 2011 – Stadt des Films“. Gefördert von der ILB. Mit freundlicher Unterstützung der Villa Schöningen

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