Schlagwort-Archiv: Filmmuseum Potsdam

I want to run – das härteste Rennen der Welt

Der Trans-Europalauf vom dänischen Skagen nach Gibraltar 

In Anwesenheit des Regisseurs Achim Michael Hasenberg findet die Vorführung am Samstag, 29. September 2012 um 14 Uhr im Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam statt. I want to run – das härteste Rennen der Welt, Regie Achim Michael Hasenberg, Deutschland 2012, Dokumentation, 89 Minuten. 

Kartenreservierung: 0331/ 27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de 

 Am 30. September 2012 startet der 39. Berlin-Marathon, zeitgleich führt der Trans-Europalauf vom dänischen Skagen nach Gibraltar. Die Langstreckenlauf-Gemeinschaft Mauerweg Berlin e.V. nimmt die sportlichen Großereignisse zum Anlass, im Filmmuseum Potsdam eine faszinierende Dokumentation über den Trans-Europalauf zu präsentieren, dem härtesten und längsten Dauerlauf der Welt. Ca. 4.500 km bewältigen die Läuferinnen & Läufer. 

Zwischen Konkurrenz und Unterstützung entsteht in 64 Tagen eine Leidens- und Triumphgemeinschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Regisseur Achim Michael Hasenberg hat acht der Extremsportler auf ihrem Laufweg durch Europa zu den Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit begleitet. 

In Kooperation mit der Langstreckenlauf-Gemeinschaft Mauerweg Berlin e.V..

Copyright Text & Bilder © Filmmuseum Potsdam

Friedrich II. trifft Johann Sebastian Bach

Zur Ausstellung: Der falsche Fritz – Friedrich II. im Film

 Zu Johann Sebastian Bachs Geburtstag präsentieren das Filmmuseum gemeinsam mit den Bachtagen Potsdam die Begegnung des Preußenkönigs mit dem Barockmusiker gleich in zweifacher Ausführung: In Johann Sebastian Bachs vergebliche Reise in den Ruhm (R: Victor Vicas, BRD/DDR 1979) sind es vor allem finanzielle Nöte, die den Thomaskantor zu einer letzten Reise von Leipzig nach Potsdam veranlassen. Friedrich II., verkörpert durch Schauspieler Jürgen Holtz, lässt Bach aber auflaufen. Nicht einmal dessen „Musikalisches Opfer“ führt zur gewünschten Anerkennung in Potsdam.

 Aus dieser historischen Episode stellt Mein Name ist Bach (R: Dominique de Rivaz, CH/D 2002) eine kurzweilige, frei interpretierte Vater-Sohn-Story her, mit der – der kürzlich verstorbene – Vadim Glowna und Jürgen Vogel zu Höchstform auflaufen. 

22. März 2012
18 Uhr
Johann Sebastian Bachs vergebliche Reise in den Ruhm
R: Victor Vicas, D: Alexander May, Renate Richter, Jürgen Holtz, BRD/DDR 1979, 95’

20 Uhr
Mein Name ist Bach
R: Dominique de Rivaz, D: Vadim Glowna, Jürgen Vogel, Karoline Herfurth, CH/D 2002, 96‘

Musikalische Einführung: Björn O. Wiede (Bachtage Potsdam)

In Zusammenarbeit mit den Bachtagen Potsdam.
Copyright Text & Fotos © Filmmuseum Potsdam

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a/ Marstall
14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de

Zur Foyerausstellung: 1912 – Asta Nielsen in Babelsberg

Filmabend mit Livemusik
15. März 2012, 20 Uhr 

Gleich in ihrem ersten Film lotet Asta Nielsen ihr immer wiederkehrendes dramatisches Rollenmotiv aus: sie liebt unglücklich, wird leider nicht wiedergeliebt, aber von einem Dritten begehrt – in Abgründe (R: Urban Gad, DK 1910), dem Debüt des Theatermalers und späteren Nielsen-Gatten Urban Gad, liebt sie den Artisten Rudolph, der untreu und verstrickt in Spielschulden, sie überdies für die Begleichung seiner Zeche verschachern will. 

 Das Mädchen ohne Vaterland. Eine Episode aus dem Balkankrieg (R: Urban Gad, D 1912) ist der vierte Film der Nielsen-Gad-Serie: Zidra, ein Zigeunermädchen, wird von einer ausländischen Macht angeworben, soll eine im Grenzgebiet des Balkans liegende Festung auskundschaften. Doch Zidra verliebt sich ausgerechnet in den Leutnant, der die Festung bewacht. Die Stummfilme werden an der historischen Welte-Kinoorgel begleitet.

Den halbstündigen Film Asta Nielsen (R: Asta Nielsen, DK 1968) drehte Nielsen in eigener Regie über sich selbst (ihr letzter Film lag über 30 Jahre zurück) und damit über den Beginn des Films als Kunst. Ihr Gesprächspartner in diesem Film ist eben der oben genannte Darsteller des Artisten ihres Erstlings „Abgründe“. Für die Vorführung konnte eine für lang Zeit unentdeckte Filmkopie mit deutschen Untertiteln aus dem Dänischen Filminstitut in Kopenhagen beschafft werden.

Filmmuseum Potsdam
Marstall/ Breite Str. 1a
14467 Potsdam
Tel.: 0331-2718114
Fax: 0331-2718126
presse-marketing@filmmuseum-potsdam.de 

Abgründe R: Urban Gad, D: Asta Nielsen, Poul Reumert, Emilie Sannom, DK 1910, engl. ZT, 37’ 

Das Mädchen ohne Vaterland. Eine Episode aus dem Balkankrieg R: Urban Gad, Asta Nielsen, Paul Meffert, Max Wogritsch, D 1912, 27’ 

Asta Nielsen R: Asta Nielsen, DK 1968, Dok., OmU, 30‘ 

An der Welte-Kinoorgel: Helmut Schulte
Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro 

Fotoquelle: Deutsche Kinemathek
Copyright Text © Filmmuseum Potsdam

“Der falsche Fritz – Friedrich II. im Film“

Der König im Kino – Ausstellung im Filmmuseum Potsdam  

 Ob Cäsar, Hitler oder Friedrich II. von Preußen – unsere Vorstellungen von historischen Personen sind stark durch Filme geprägt. Bei Filmen über Menschen, die wirklich existiert haben, ist es besonders sinnvoll, zu wissen, was die Filmleute erfunden haben und was das über die Zeit sagt, in der sie selbst leben. 

Was wissen wir über Friedrich II.? Wann, wie und warum kam der König ins Kino? Warum sind alle diese Filme schwarz-weiß, und wer hat Friedrich II. gespielt? Wie kommt uns dieser Kino-König vor – war er wirklich so?

 Der Workshop “Der falsche Fritz – Friedrich II. im Film“ nimmt Spielfilmausschnitte mit Friedrich II. als Hauptfigur zum Anlass, über die „Echtheit“ des Gezeigten ins Gespräch zu kommen. Was stimmt? Was haben sich die Filmemacher ausgedacht und warum? Sehen wir den  „Alten Fritz“ heute anders? Wenn ja, wie? Das können sich die Schüler zum Schluss selbst ausdenken… 

Dienstag bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr
Dauer: 90 min
Preis: EUR 3,- pro Schüler
Begleitpersonen: freier Eintritt 

Information und Anmeldung:
Frau Beate Rabe
info@filmmuseum-potsdam.de
Tel.: 0331/ 271 81 11

Unser Tipp – “Über Gebühr berühmt – Friedrich II. im Film”

Eröffnung der Sonderausstellung im Filmmuseum Potsdam
Über Gebühr berühmt – Friedrich II. im Film” – die Ausstellung vom 25. Januar bis 30. Dezember 2012 

  Am 24. Januar 2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs des Großen zum 300. Mal. Der Beitrag des Filmmuseums Potsdam zum Themenjahr ist eine Ausstellung, die das Projekt „Friederisiko” der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ergänzt. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt im Rahmen der Festwoche der Stadt Potsdam „Ein Fest für Friedrich“ an eben diesem Tag in 2012.

Filmmuseum Potsdam
Institut der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf”
Breite Straße 1A / Marstall
14467 Potsdam
Tel: +49-331-27181-0
Fax: +49-331-27181-26
info@filmmuseum-potsdam.de

Copyright Text & Bilder © Filmmuseum Potsdam

Amateurfilm in Brandenburg 1950-1990

Eröffnung der Foyerausstellung
am 6. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de

19:30 Uhr
Amateurfilm in Brandenburg 1950-1990. Arbeit an der Wirklichkeit
In Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg und dem Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg
Eröffnung der Foyerausstellung Begrüßung: Dorett Molitor (FMP), Dr. Susanne Köstering (Museumsverband Brandenburg) Einführung: Dr. Ralf Forster (FMP)

20:30 Uhr
Zur Foyerausstellung: Amateurfilm in Brandenburg 1950-1990
Kurzfilmprogramm: Filme über Amateurfilm, insgesamt ca. 62‘ (Eintritt frei)

Foyerausstellung und Filme

7. Oktober 2011 bis 29. Januar 2012

Zwischen 1950 und 1990 existierten im Land Brandenburg rund 120 Amateurfilmstudios und Einzelamateure. Vielfach fanden sich kleine Gemeinschaften zusammen, die trotz politischer Anleitung und Kontrolle eigene Sichten vor allem auf das nähere soziale Umfeld entwickelten. Die Filmbegeisterten schufen mehr als 1.000 Filme, nur wenige – wie das Frühwerk von Andreas Dresen – sind heute in der Öffentlichkeit präsent.

 In einem Forschungsprojekt mit dem Museumsverband Brandenburg werden seit 2010 verschollene Filme erschlossen; die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse.

Neben den Filmen selbst stehen ausgewählte Studios und Filmemacher im Mittelpunkt. Schmalfilmkameras und Projektoren machen mit den technischen Möglichkeiten der Freizeitfilmer bekannt. Während schriftliche Dokumente das Spannungsverhältnis der Filmamateure im Kontext der offiziellen Kulturpolitik belegen, regen Filmausschnitte zur Diskussion darüber an, inwieweit sie einen anderen Blick auf die DDR-Verhältnisse pflegen.

Als kollektive und gesellschaftlich nützliche Freizeitbetätigung war der Amateurfilm in der DDR hoch gewichtet. Deshalb hat sich auch der „große Film“ mehrfach des Themas angenommen. Für die Ausstellungseröffnung am 6. Oktober 2011 wurden einige dieser Filme und Beiträge ausgewählt: 

Sommer – Sonne – AK 8 R: Helmut Schneider, DDR 1956, 18′
Wer dreht den besten Arbeitsschutzfilm? DDR 1971, 1’
Greif zur Kamera – Kumpel! (32. Folge) DFF 1963, Fragment, 16′
TV-Werbespots: Schmalfilmtechnik R: Peter Blümel, DDR 1971, 2‘
Prof. Flimmrich zu Gast beim Pionierfilmstudio Stegelitz DFF 1966, 25′

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Ärzte ohne Grenzen berichten – Live vor Ort

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de 

20. September 2011, 18 Uhr
Live vor Ort – Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen berichten 

Anschließend:
The Positive Ladies Soccer Club R: Joanna Stavropoulou, Simbabwe 2009, OmeU, 37’, Dok. 

Vor 40 Jahren gründeten junge Ärzte und Journalisten die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, die medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten leistet. Unabhängigkeit war den Gründern ein wichtiges Prinzip, welches bis heute die Arbeit der Hilfsorganisation prägt. Die Krankenschwester Stefanie Dressler und der Arzt Dr. Volker Westerbarkey haben in einem HIV- und Tuberkulose-Projekt von „Ärzte ohne Grenzen“ in Epworth, einem Township von Harare, der Hauptstadt Simbabwes, gearbeitet. Sie berichten über ihre Arbeit und ihre Erlebnisse. In Simbabwe leben heute ca. 1,2 Millionen Erwachsene und Kinder, die HIV-positiv sind. Viele leiden zusätzlich an Tuberkulose. Nur etwa die Hälfte derjenigen, die dringend antiretrovirale Medikamente benötigen, erhalten diese. 

 Der im Anschluss gezeigte Dokumentarfilm begleitet eine Gruppe HIV-positiver Frauen aus Epworth, die sich zu einem Fußball-Club zusammengeschlossen haben. Ihr Ziel ist es, der Ausgrenzung entgegenzutreten, und zu zeigen, was trotz HIV möglich ist.

 Der Eintritt ist frei. 

Copyright Text & Fotos © Filmmuseum Potsdam

Die Potsdamer Garnisonkirche gestern, heute und morgen

Vortrag, Filme und Gespräch

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de 

 Ein bebilderter Vortrag zur Geschichte der Garnisonkirche erörtert Ursprünge, städtebauliche und architektonische Aspekte und geht auf das Verhältnis zwischen den Aufgaben der Kirche und den Zielen der jeweiligen preußischen Herrscher ein. Bei der Beurteilung der Funktion der Garnisonkirche im Nationalsozialismus wird nicht nur auf den so genannten Tag von Potsdam geschaut, sondern auf die ideologische Nutzung des Gebäudes und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat insgesamt. Auch nach dem Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat vom 20. Juli wird gefragt. Die Zerstörung der historischen Stadtmitte und der barocken Kirche am Kriegsende 1945 und der Abriss 1968 leiten über in die Gegenwart zu den kontroversen Positionen gegenüber einem beabsichtigten Wiederaufbau. 

 Ein Filmprogramm mit raren Stadtaufnahmen von 1918 bis 1968 dokumentiert Potsdamer Wahrzeichen wie Stadtschloss und Garnisonkirche sowie ihre unterschiedliche Wahrnehmung und Beurteilung im historischen Wandel.

Im Anschluss lädt der Verein Friedensspirale e.V. zu einem Publikumsgespräch ein. 

Vortrag von Dr. Frank Baier zur Geschichte der Garnisonkirche
18. September 2011 um 10:30 Uhr 

Filmprogramm: 

Mit L 35 über Berlin und Potsdam PR: Bild-undFilmamt Berlin, D 1918, 6’ 

Potsdam R: Kurt Waschneck, D 1934, 10’ 

Potsdam – Vom Aufbau einer Stadt R: Friedrich Nier, D 1933, 13’ 

Das Potsdamer Stadtschloss in Gefahr R: unbekannt, 1959, 14’ 

Sprengung einer Kirchenruine PR: VE Autobahnbaukombinat, Teilbetrieb Bohr- und Sprengtechnik, R: Joachim Lubnau, Berlin, DDR 1968, 26‘; insges. 69‘ 

Anschließend: Publikumsdiskussion
Moderation: Dr. Frank Baier (Friedensspirale e.V.) 

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UFA-Filmnächte im Schlosspark Sanssouci

Filmmuseum Potsdam ist Partner der UFA-Filmnächte

Vom 1. – 3. September 2011 zeigt die UFA in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam, der Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung, der Transit Film GmbH und der Stadt Potsdam vor der spektakulären Kulisse der Orangerie im Schlosspark Sanssouci unter freiem Himmel Filme, die Kinogeschichte geschrieben haben, u.a. die beiden Stummfilmklassiker Nosferatu – eine Symphonie des Grauens und Der letzte Mann. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg unter der Leitung des Dirigenten Helmut Imig wird die beiden Stummfilme mit Originalpartituren live begleiten. Mit dem selten gezeigten Film Das Flötenkonzert von Sanssouci komplettiert einer der ersten Tonfilme der UFA die Reihe.
                                                  
 Donnerstag, 1. September 2011
Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens R: Friedrich Wilhelm Murnau, D 1921, restaurierte Fassung, 93‘
In Begleitung des Filmorchesters Babelsberg, Dirigent: Helmut Imig
Einführung: Hanns Zischler (Schauspieler und Autor)

Einlass ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Getränkeverkauf und Catering vor Ort
Eintritt 18 Euro an der Abendkasse (im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr) 

 Freitag, 2. September 2011
Das Flötenkonzert von Sanssouci R: Gustav Ucicky, D 1930, 86‘
Einführung: Friedemann Beyer (Filmhistoriker)

Einlass ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Getränkeverkauf und Catering vor Ort
Eintritt 12 Euro an der Abendkasse (im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr)  

 Samstag, 3. September 2011
Der letzte Mann R: Friedrich Wilhelm Murnau, D 1924, restaurierte Fassung, 81‘
In Begleitung des Filmorchesters Babelsberg, Dirigent: Helmut Imig
Einführung: Jörg Thadeusz (Fernsehmoderator)

Einlass ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Getränkeverkauf und Catering vor Ort
Eintritt 18 Euro an der Abendkasse (im Vorverkauf zzgl. Vorverkaufsgebühr) 

Tickets unter www.ufa-filmnaechte.de, in Ticketshops und an der Abendkasse erhältlich.
Informationen zu Anfahrt etc. ebenfalls unter www.ufa-filmnaechte.de 

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Zweite Ausgabe der DVD „POTSDAM WIEDERENTDECKT“

Erstmals auf DVD: Potsdamer Filmschätze von 1918-1986

Herausgeber: Filmmuseum Potsdam, Bundesarchiv-Filmarchiv, Produktion & Vertrieb: Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg gGmbH 

Der überraschende Erfolg der ersten DVD „Potsdam Wiederentdeckt“ im Sommer 2008 hat gezeigt, dass das Interesse der Potsdamer und Potsdam-Besucher an historischen Filmdokumenten immens hoch ist. Grund genug, weitere unbekannte Filmschätze über Potsdam aus den Archiven zurück ans Licht zu bringen und auf einer exklusiven DVD zu veröffentlichen. 

 Die zweite DVD „Potsdam Wiederentdeckt“ präsentiert ein Filmprogramm von mehr als 180 Minuten u.a. die ältesten filmischen Luftaufnahmen der Stadt. Mit ihnen beginnt eine kleine Zeitreise durch Potsdam im 20. Jahrhundert anhand von sieben Filmen. Sie zeigen Wahrzeichen, die längst nicht mehr existieren, und das Leben von Potsdamern vergangener Jahrzehnte. Zu den filmischen Raritäten gehören der bislang verschollene und erst vor kurzem wiederentdeckte Film »Potsdam – Vom Aufbau einer Stadt« von 1933 sowie ein Lehrfilm von 1968, der die Sprengung der Garnisonkirche dokumentiert. Mit einer nie ausgestrahlten Fernsehreportage schließt die Auswahl von historischen Stadtaufnahmen: »Wo Preußens Grenadiere schliefen« (1986) thematisiert Denkmalpflege und architektonische Rekonstruktionen in der Stadtmitte und damit Fragestellungen von anhaltender Aktualität. 

 Ein besonderes Highlight dieser DVD-Ausgabe ist das Sonderprogramm zu »100 Jahre Film in Babelsberg« anlässlich des Themenjahres „Potsdam – Stadt des Films“. Es gewährt spannende Einblicke in die Welt des Filmschaffens. Ganze fünf politische Systeme haben die Babelsberger Studios erlebt und mitgeprägt. Insgesamt sechs Werbefilme und Dokumentationen, sowie eine Fotostrecke und Informationen im DVD-Booklet zeigen die faszinierende Film- und Medienstadt im Wandel der Zeit. 

Die zweite Ausgabe von POTSDAM WIEDERENTDECKT wird vom Filmmuseum Potsdam und dem Bundesarchiv-Filmarchiv herausgeben. Dank des Bundesarchiv-Filmarchivs konnten die filmischen Raritäten gesichert und konservatorisch bearbeitet zur Verfügung gestellt werden. Dank gilt auch den Kooperationspartnern Deutsches Rundfunkarchiv in Potsdam-Babelsberg und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ für die Bereitstellung von Filmmaterial. 

Die gesamte DVD-Produktion lag in den Händen der Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg gGmbH, die auch den DVD-Vertrieb umsetzt.

Potsdam Oberbürgermeister Jann Jakobs dazu: “Allen Akteuren, die an der zweiten Ausgabe der DVD “Potsdam Wiederentdeckt” mitgewirkt haben, danke ich herzlich. Diese filmische Zeitreise durch Potsdam im 20. Jahrhundert liefert nicht nur weitere Entwicklungsimpulse für eine behutsame Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss. Die Initiatoren und Förderer der DVD beweisen einmal mehr ihr anhaltendes Engagement und Interesse, an der Erfolgsgeschichte ‘Filmstadt Potsdam’ mitzuwirken.” 

Die DVD ist ab 19.8.2011 für € 17,90 u. a. im Filmmuseum Potsdam erhältlich. Nähere Informationen und Bestellungen unter: www.filmschaetze-potsdam.de 

Copyright Text & Fotos © Filmmuseum Potsdam