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Winzerreise in die Pfalz

Teil 3 Lukas Krauß

Zum Abschluss unserer kleinen Winzerreise in die Pfalz, die unser Team Bérenice Prochnow und Gert Orlich zusammen mit Martin Michel, Inhaber von Weinmichel unternahm, besuchten wir nach der Winzergenossenschaft in Kallstadt und Jürgen Krebs in Freinsheim, Lukas Kraus in Lambsheim.

Lukas KraußLukas Krauß ist so etwa der junge Udo Lindenberg unter den Winzern. Jung, gegen den Strich und gerade heraus – und bekennender Fan. Hier wird kein (Wein)Blatt vor den Mund genommen. Und so sind auch seine Weine: Handgemacht, geradlinig und ehrlich! Probiert wird nicht in irgendeinem Showroom sondern direkt in der kleinen Küche am Hof. Wer Lukas Krauß kennengelernt hat, dem wird es um den deutschen Wein nicht bange. Der Rockstar unter den jungen Winzern strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, seine Weine sprechen für sich. Wir sind gespannt, was da noch kommt 

In unsere kleine „Plattensammlung“ haben wir den Chapeau Krauß 2011, einen sommerlich, frisch-fruchtigen „geilen“ Weißen, perfekt zum Spargel und einen grauen Burgunder „2 Hut“, Selbstbeschreibung: Genleman, blumig, dezentes Holz, geiler Wein, aufgenommen.
Lukas Krauß – Herzlich willkommen in der Knese im Berlin Plaza Hotel!

Winzerreise in die Pfalz

Teil 2 Jürgen Krebs

Krebs1Der 2. Teil unserer Winzerreise, die Bérenice Prochnow, Teamchefin im Restaurant Knese und Gert Orlich, F&B Manager vom Berlin Plaza Hotel auf Einladung von Weinpabst Martin Michel vom Weinmichel unternahmen, führte nach dem ersten Tag bei der Winzergenossenschaft Kallstadt einen Ort weiter nach Freinsheim zu Jürgen Krebs.

Krebs3Jürgen Krebs ist sicherlich schon ein Star unter den „jungen Wilden“. Star im besten Sinn, Allüren scheinen ihm ebenso fremd wie schlechter Wein …, als Mitglied im VDP, Verband Deutscher Prädikatsweingüter der Qualität verschrieben, spürt man bei der Besichtigung des Weingutes Krebs, hier wird Wein gelebt … Der Hof zeigt sich von einer geerdeten Seite, man riecht und schmeckt förmlich die Weinberge! Natürlich, sauber und auf Sterilität bedacht aber halt ein „Hof“ und kein Labor! Lebendig und unglaublich sympathisch führt uns Jürgen Krebs durch das Gut und die „Keller“,Krebs2 lässt uns aus dem Stahltank unfiltrierten Riesling und aus dem Barrique fast fertig ausgebauten Spätburgunder probieren … LECKER! Hier ein „Schlöckchen, da ein Schlöckchen“.Und erzählt … über die Lage, die Fässer, die Tanks, den „Keller“ (im Erdgeschoß :-)), die Reben, die Erde, den Wein am Anfang, dem Wein nach der Abfüllung … Unglaublich! Ein Tüftler, der Altbewährtes übernimmt, man spürt, hier hat jemand den Job von der Pike auf bei den ganz Großen gelernt, aber offen ist für Neues! Das schmeckt man und das sieht man dem Wein förmlich an! Wein ist hier kein einfaches Produkt, Wein ist hier Leidenschaft!

Es ist von so her natürlich folgerichtig, dass wir Jürgen Krebs jetzt auch in der Knese-Weinkarte wiederfinden … Ganz passend zur Jahreszeit nehmen wir einen trockenen „Krebs-Rosé“ auf. Besonders angetan waren wir von Krebs‘ Gewürztraminer Spätlese, ein echter „Hingucker“, wir waren uns ohne Worte sofort einig. Star der „neuen Weinkarte“ in der Knese ist jetzt der Spätburgunder „Barrique“ Frensheimer Musikantenbuckel 2010, ein Lagenwein mit Goldkapsel der sein Potential nicht nur andeutet! Wir freuen uns auf viel Krebs auf unserer Karte, eine schöne Ergänzung und ein perfekter Begleiter.

Zum Abschluß unserer kleinen Winzerreise geht es im letzen Teil zu Lukas Krauß nach Lambsheim.