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Winzerreise in die Pfalz

Teil 2 Jürgen Krebs

Krebs1Der 2. Teil unserer Winzerreise, die Bérenice Prochnow, Teamchefin im Restaurant Knese und Gert Orlich, F&B Manager vom Berlin Plaza Hotel auf Einladung von Weinpabst Martin Michel vom Weinmichel unternahmen, führte nach dem ersten Tag bei der Winzergenossenschaft Kallstadt einen Ort weiter nach Freinsheim zu Jürgen Krebs.

Krebs3Jürgen Krebs ist sicherlich schon ein Star unter den „jungen Wilden“. Star im besten Sinn, Allüren scheinen ihm ebenso fremd wie schlechter Wein …, als Mitglied im VDP, Verband Deutscher Prädikatsweingüter der Qualität verschrieben, spürt man bei der Besichtigung des Weingutes Krebs, hier wird Wein gelebt … Der Hof zeigt sich von einer geerdeten Seite, man riecht und schmeckt förmlich die Weinberge! Natürlich, sauber und auf Sterilität bedacht aber halt ein „Hof“ und kein Labor! Lebendig und unglaublich sympathisch führt uns Jürgen Krebs durch das Gut und die „Keller“,Krebs2 lässt uns aus dem Stahltank unfiltrierten Riesling und aus dem Barrique fast fertig ausgebauten Spätburgunder probieren … LECKER! Hier ein „Schlöckchen, da ein Schlöckchen“.Und erzählt … über die Lage, die Fässer, die Tanks, den „Keller“ (im Erdgeschoß :-)), die Reben, die Erde, den Wein am Anfang, dem Wein nach der Abfüllung … Unglaublich! Ein Tüftler, der Altbewährtes übernimmt, man spürt, hier hat jemand den Job von der Pike auf bei den ganz Großen gelernt, aber offen ist für Neues! Das schmeckt man und das sieht man dem Wein förmlich an! Wein ist hier kein einfaches Produkt, Wein ist hier Leidenschaft!

Es ist von so her natürlich folgerichtig, dass wir Jürgen Krebs jetzt auch in der Knese-Weinkarte wiederfinden … Ganz passend zur Jahreszeit nehmen wir einen trockenen „Krebs-Rosé“ auf. Besonders angetan waren wir von Krebs‘ Gewürztraminer Spätlese, ein echter „Hingucker“, wir waren uns ohne Worte sofort einig. Star der „neuen Weinkarte“ in der Knese ist jetzt der Spätburgunder „Barrique“ Frensheimer Musikantenbuckel 2010, ein Lagenwein mit Goldkapsel der sein Potential nicht nur andeutet! Wir freuen uns auf viel Krebs auf unserer Karte, eine schöne Ergänzung und ein perfekter Begleiter.

Zum Abschluß unserer kleinen Winzerreise geht es im letzen Teil zu Lukas Krauß nach Lambsheim.

Mano Negra – DER Wein in der Knese

Der Berlin Plaza Hotel Weintipp – unsere ganz besondere Weinempfehlung

Anfang diesen Jahres haben wir unsere Weinkarte in der Knese komplett auf deutsche Weine umgestellt, ganz nach dem Motto “Berliner Spezialitäten, deutsche Küche – deutsche Weine”!

Wir möchten Ihnen gerne in unregelmäßigen Abständen besondere Weine besonderer Winzer aus unserer Weinkarte vorstellen:

2008 Mano Negra Rotwein Cuvée QbA, trocken
Weingut Philipp Kuhn, Laumersheim

Der Name Mano Negra kommt aus dem spanischen und bedeutet “schwarze Hand”, die sich der Winzer beim einmaischen der dunklen Trauben holt. Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon wurden für diesen Cuvée vereint. Das Bukett verspricht viel, der Geschmack hält alles: saftige Aromen von Brombeere, Cassis und reifem Holunder, zarte Beiklänge von Röstaromen, Gewürzen und Pfeffer; sexy Körper mit wohlwollenden Tanninen; Wein mit Kraft und Statur.
Bei uns im Restaurant kostet die 0,75 l Flasche € 35,00, außer Haus kostet die Flasche € 17,50.

Philipp Kuhn gehört zu den “jungen Wilden”, die Weinbau geradlinig und mit Handarbeit betreiben und bei der Qualität ihrer Weine keine Kompromisse eingehen. Auf 20 Hektar werden zu 50% weiße Trauben und 50% rote Trauben angebaut, die Schwerpunkte liegen beim Riesling und beim Spätburgunder. Das Weingut liegt in Laumersheim in der Pfalz.

Zur Zeit beziehen wir unseren Mano Negra über unseren Weinpartner Weinladen Schmidt.